Maserati Mexico 4200 - 1970
Prezzo su richiesta - P.O.R
Finanzierungsmöglichkeiten
Modellgeschichte und Kuriositäten
Der Maserati Mexico (Projektcode Tipo AM112) ist einer der elegantesten Grand Tourer der Marke mit dem Dreizack, eine wahre „Reiselounge“, die pure Sportwagenleistung mit dem Inbegriff italienischen Luxus der 1960er-Jahre vereint. Er wurde im Oktober 1966 auf dem Pariser Autosalon enthüllt, nachdem er zuvor beim Concours d’Elegance in Rimini präsentiert worden war. Sein Name ist mit einem kuriosen sportlichen Zufall verbunden: 1966 gewann John Surtees den Großen Preis von Mexiko der Formel 1 am Steuer eines Cooper-Maserati – ein Ereignis, das die Namensgebung für dieses neue Straßencoupé inspirierte.
Die von Vignale entworfene Linie zeichnet sich durch eine schlichte und zeitlose Eleganz aus, die vom Quattroporte von 1963 inspiriert ist, jedoch mit kleineren Abmessungen und einer 2+2-Sitzkonfiguration.
Der Mexico repräsentierte Maseratis technologische Exzellenz jener Jahre. Unter der langen, schlanken Motorhaube arbeitete ein direkt aus dem Rennsport stammender V8-Motor, der Maseratis auf Rennstrecken weltweit zu Siegen verhalf. Er basierte auf dem 450S und war mit 4,2 und 4,7 Litern Hubraum und 260 bzw. 290 PS erhältlich. Der Mexico war damals in seinem Segment hinsichtlich seiner Ausstattung führend. Er war der erste Serien-Maserati mit selbstbelüfteten und servounterstützten Scheibenbremsen an allen vier Rädern, einem sorgfältig gestalteten Interieur mit Holzarmaturenbrett, hochwertiger Lederausstattung und einer umfassenden Instrumentierung (oft von Veglia Borletti). Hinzu kam eine Liste von Optionen, die für die damalige Zeit wegweisend waren, darunter Klimaanlage, Servolenkung, Radio, Automatikgetriebe und Borrani-Drahtspeichenräder. Diese werden oft fälschlicherweise nur der leistungsstärksten Version (4,7 Liter) vorbehalten angesehen, waren aber tatsächlich für die gesamte Modellreihe optional erhältlich. Der Maserati Mexico wurde zwischen 1966 und 1972 produziert. Obwohl die genauen Zahlen je nach Quelle leicht variieren können, wird die Gesamtproduktion auf rund 485 Einheiten geschätzt. Das macht ihn heute zu einem begehrten Sammlerstück, insbesondere bei Fahrzeugen, die ein repräsentatives Auto mit sportlichem Charakter suchen. Er verkörpert perfekt jene goldene Ära, in der Maserati gleichzeitig auf der Rennstrecke und als Inbegriff des internationalen Jetsets erfolgreich war.
Technische Daten
Optional
Verkaufsbedingungen
Kfz-Praktiken
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