Jaguar MKII 3.4 - 1963
€ 35.000
Finanzierungsmöglichkeiten
Modellgeschichte und Kuriositäten
Der Jaguar Mark II 3.4 aus dem Jahr 1963 gilt als eine der ikonischsten und elegantesten Sportlimousinen der Automobilgeschichte. Der zwischen 1959 und 1967 produzierte Mark II prägte das moderne Konzept der Hochleistungs-Limousine, indem er aus dem Rennsport abgeleitete Technik mit britischem Luxus verband.
Wichtigste technische Daten:
- Motor: XK-Reihensechszylinder (DOHC) mit 3.442 cm³ Hubraum;
- Höchstleistung: ca. 210 PS bei 5.500 U/min;
- Maximales Drehmoment: 289 Nm bei 3.000–4.000 U/min;
- Getriebe: 4-Gang-Schaltgetriebe (oft mit Overdrive) oder Borg-Warner-3-Gang-Automatik;
- Bremsen: Servounterstützte Scheibenbremsen an allen vier Rädern (Dunlop);
- Höchstgeschwindigkeit: ca. 193 km/h (120 mph);
- Beschleunigung (0–100 km/h): ca. 10,1 Sekunden;
- Antrieb: Hinterradantrieb.
Im Vergleich zum Vorgängermodell Mark I bot der Mark II eine um 18 % vergrößerte Glasfläche, schlankere Dachsäulen, eine für bessere Stabilität verbreiterte Hinterachsspur sowie in den Frontgrill integrierte Nebelscheinwerfer. Der Innenraum war luxuriös gestaltet und verfügte über ein Armaturenbrett sowie Zierelemente aus Wurzelnussholz, Connolly-Ledersitze und analoge Smiths-Instrumente im Stil der Luftfahrt. Das Fahrwerk war seiner Zeit voraus: Dank Scheibenbremsen an allen vier Rädern und einer Doppelquerlenker-Vorderachse bot das Fahrzeug im Vergleich zur damaligen Konkurrenz überlegene Brems- und Fahreigenschaften. Der 3,4-Liter-Motor stellte den idealen Mittelweg innerhalb der Modellpalette dar: Er bot Fahrleistungen, die sehr nah an das Spitzenmodell mit 3,8 Litern heranreichten, zeichnete sich jedoch durch eine geschmeidigere Leistungsentfaltung und einen etwas geringeren Verbrauch aus. In Großbritannien war der Mark II (als 3,4- oder 3,8-Liter-Version) in den 1960er Jahren das bevorzugte Fluchtfahrzeug von Bankräubern, da er Platz für vier Personen bot und hohe Fluchtgeschwindigkeiten ermöglichte. Genau aus diesem Grund setzte auch die britische Polizei das Modell als Streifenwagen für Verfolgungsjagden auf Autobahnen ein.
Während die 3,8-Liter-Version die erste Wahl für den reinen Rennstreckeneinsatz war, nahm auch das 3,4-Liter-Modell erfolgreich an bedeutenden Wettbewerben teil:
British Saloon Car Championship (BSCC): Legendäre Rennfahrer wie Graham Hill, Roy Salvadori und Jack Sears dominierten in den frühen 1960er Jahren mit dem Mark II die Tourenwagenrennen und besiegten dabei häufig amerikanische Limousinen mit deutlich größerem Hubraum.
Historischer Rallyesport: Der Mark II bewährte sich zudem bei Langstreckenrennen und anspruchsvollen Rallyes wie der Rallye Monte Carlo und der Tour de France Automobile, wobei er seine enorme mechanische Robustheit unter Beweis stellte.
Technische Daten
Optional
Verkaufsbedingungen
Kfz-Praktiken
Das könnte Sie auch interessieren
Finden Sie das Auto Ihrer Träume
Versione italiana
English version
Albar
Alfa Romeo
Amilcar
Aston Martin
Audi
Austin
Austin-Healey
Autobianchi
Bentley
BMW
Brightweel
Cadillac
Chevrolet
Citroën
Daimler
DKW
Ferrari
Fiat
Ford
Honda
Innocenti
Iveco
Jaguar
Lamborghini
Lancia
Land Rover
Lotus
Maserati
Mercedes-Benz
MG
Mini
Mitsubishi
Morgan
Morris
Nash Healey
NSU
Porsche
Rolls-Royce
Siata
Simca
Studebaker
Subaru
Sunbeam
Triumph
Volkswagen
Benelli
BSA
Honda
Kawasaki
Moto Guzzi
NSU
Ossa
Piaggio
Suzuki
SWM
Yamaha
Das Angebot der CA Auto Bank unterliegt der Genehmigung. Vorvertragliche Dokumentation im Autohaus und auf der Website der CA Auto Bank (Bereich Transparenz). Werbung mit verkaufsfördernden Zwecken.