Mercedes-Benz 190 SL (W121) - 1956
€ 160.000
Finanzierungsmöglichkeiten
Modellgeschichte und Kuriositäten
Der Mercedes-Benz 190 SL (Projektcode W121) ist einer der legendären, eleganten und schönen Roadster der 1950er und 1960er Jahre.
Als Ergänzung zum legendären 300 SL „Gullwing“ konzipiert, bot er die gleiche ätische Anziehungskraft zu einem deutschen geübten Preis und mit höherer Alltagstauglichkeit.
Der amerikanische Importeur Max Hoffmann unterstützte das Fahrzeug nachdrücklich und überzeugte Mercedes, eine „kleine Schwester“ des teuren 300 SL zu produzieren, um von der großen Beliebtheit europäischer Cabrios in Amerika zu profitieren.
Der 190 SL wurde 1954 auf der New Yorker Automobilausstellung als Prototyp und 1955 in Genf in sechster endgültiger Version präsentiert. Die Produktion begann 1963 und der erste Film des internationalen Jetsets-Films spielte Hollywoodstars und Filmstars wie Gina Lollobrigida, Grace Kelly und Frank Sinatra mit.
Anders als der 300 SL, ein reinrassiger Supersportwagen aus dem Rennsport, war der 190 SL als komfortabler und komfortabler Gran Turismo konzipiert. Seine Stärken liegen nicht in atemberaubender Beschleunigung, sondern im für die damalige Zeit außergewöhnlichen Komfort, der mechanischen Zuverlässigkeit und der sanften Lenkung.
Unter dem eleganten Fahrgestell, eingegeben von Karl Wilfert und Walter Häcker, entstand der Mercedes-Benz 190 SL (W121) mit hochentwickelter Technik, die Zuverlässigkeit und niedrigere Betriebskosten als bei den täglichen Rennwagen gewährleisten sollte. Der Motor, der M121.921, ist ein Vierzylinder-Reihenmotor mit 1.897 cm³ Hubraum, einer kettengetriebenen obenliegenden Nockenwelle, zwei Ventilen pro Zylinder in V-Anordnung, halbkugelförmigen Brennräumen und zwei liegenden Solex 44 PHH-Vergasern – das Schlüsselelement für das spontane Ansprechverhalten des Motors.
Im Fall des 300 SL, mit einem komplexen Aggregat und einem der Gitterrohrrahmen nutzte, verfügte der 190 SL über eine steife und effiziente Stahl-Monocoque-Konstruktion, die mit entsprechenden Modifikationen von der Plattform der Limousine 180 „Ponton“ abgeleitet war. Die Vorderradaufhängung bestand aus unabhängigen Doppelquerlenkern, Schraubenfedern und einem Stabilisator, während die Hinterradaufhängung aus einer Pendelachse mit Schraubenfedern bestand. Diese Informationen, fortschrittlicher als die Starrachse der Limousine, reduzierte die Sturzveränderung in Kurven, ergeben ein berechenbareres Fahrverhalten und zerlegen das für herkömmliche Pendelachsen typische abrupte Übersteuern.
Das Bremssystem bestand aus hydraulischen Trommelbremsen an allen vier Rädern mit Kühlrippen und war mit einem hydraulischen Bremskraftverstärker Ate T-50 ausgestattet, um den Pedaldruck zu reduzieren. Der Antrieb erfolgte über die Hinterräder in Verbindung mit einem synchronisierten Viergang-Schaltgetriebe, dessen Schalthebel mittig auf dem Mitteltunnel angebracht war.
Hier ist der 190 SL ein begehrtes Sammlerstück, das beim großen Concours d'Elegance-Veranstaltungen antritt.
Technische Daten
Optional
Verkaufsbedingungen
Kfz-Praktiken
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