Alfa Romeo Giulia Sprint GT 1600 De Luxe Oldtimer, Baujahr 1975, zu verkaufen bei Luzzago in Brescia
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Giulia Sprint GT 1600

C000 - RIAR

Alfa Romeo Giulia Sprint GT 1600 - 1964

Alfa Romeo Giulia Sprint GT 1600 - 1964
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Beschreibung

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Modellgeschichte und Kuriositäten

Der Alfa Romeo Giulia Sprint GT von 1964 wurde im September 1963 in Arese vorgestellt.

Er gilt als Begründer der legendären Coupé-Reihe, die gemeinhin als „Bertone Coupé“ bekannt ist. Die Karosserielinie wurde von Giorgetto Giugiaro entworfen, dem damaligen Aushängeschild der Bertone-Karosseriewerkstatt. Das Ergebnis war eine perfekte Balance zwischen Eleganz und Sportlichkeit, mit großen Fenstern und einer schlanken Silhouette. Das bekannteste und markanteste Merkmal der ersten Serie von 1964 ist die sogenannte „Stufe“: Die Motorhaube schloss nicht bündig mit dem Kühlergrill ab, sondern blieb etwa einen Zentimeter hoch, wodurch ein horizontaler Luftspalt entstand. Ursprünglich als technische Anforderung gedacht und später überflüssig geworden, entwickelte sie sich zu einem ästhetischen Markenzeichen, das bei Sammlern sehr begehrt ist.

Unter der Haube arbeitete der klassische Alfa Romeo-Doppelnockenwellen-Aluminiummotor, eine wahre Ingenieursleistung seiner Zeit: ein 1570 cm³ großer Reihenvierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, zwei Weber 40 DCOE Doppelvergasern, 106 PS bei 6000 U/min, einem damals seltenen synchronisierten 5-Gang-Schaltgetriebe, vier Dunlop-Scheibenbremsen mit Bremskraftverstärker und einer Höchstgeschwindigkeit von über 180 km/h.

Die Kombination aus geringem Gewicht (ca. 950 kg Leergewicht) und Hinterradantrieb verlieh ihm außergewöhnliche Wendigkeit und Fahrfreude und übertraf damit einen Großteil der europäischen Konkurrenz jener Zeit.

Der Innenraum des 1964er Modells spiegelt den Geist des „Gran Turismo“ wider: Das Armaturenbrett der ersten Serie war flach und mit grau-schwarzem Kunstleder bezogen. Es verfügte über die klassischen großen, eingelassenen Rundinstrumente, ein Dreispeichen-Aluminiumlenkrad mit Bakelitkranz (bei den „Veloce“-Versionen wurde später Holz verwendet) und komfortable, aber dennoch komfortable Sitze in 2+2-Konfiguration.

Auf der mechanischen und stilistischen Grundlage dieses Giulia Sprint GT von 1964 entwickelte Autodelta, die Rennabteilung von Alfa Romeo, 1965 den legendären GTA (Gran Turismo Alleggerita), der die Tourenwagen-Meisterschaften weltweit dominierte. Testfahrer jener Zeit, darunter die Legende Teodoro Zeccoli, lobten das außergewöhnliche Fahrverhalten, das maßgeblich auf die hochentwickelte Starrachse zurückzuführen war. Diese wurde durch Längsstreben und einen T-förmigen oberen Querlenker so präzise geführt, dass sie einer Einzelradaufhängung Konkurrenz machte. Diese Konstruktion sorgte dafür, dass die Hinterräder in Kurven stets perfekt senkrecht zur Fahrbahn standen. Das Ergebnis? Starkes Übersteuern, das unglaublich vorhersehbar und kontrollierbar war. Das Auto „sprach“ über den Sitz mit dem Fahrer und warnte frühzeitig, wenn das Heck die Haftung zu verlieren drohte.


Galerie

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Technische Daten

Marke
Alfa Romeo
Modell
Giulia Sprint GT 1600
Jahr
1964
Kilometerstand
11209 (Werkzeug)
N. Türen
2
N. Orte
4
Äußere Farbe
Grigio Airone
Innenfarbe
Beige
Gänge
5 + R
Verdrängungt
1570
Zylinder
4
KW/CV
78 / 106
Fahrgestellnummer
AR 601082
Verfügbarkeit
Preis
€ 60.000

Optional

Batterie abklemmen
Deflektoren
Eisenkreise
Erbe oder offizielles Zertifikat
Holzlenkrad
Lederausstattung
Offizielles Zertifikat
Originalheft der Erstzulassung
Passende Zahlen
Scheibenbremsen
Schwarze Teller

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