Lancia Aprilia S2 - 1939
Prezzo su richiesta - P.O.R.
Finanzierungsmöglichkeiten
Beschreibung
Die Kategorie „LUZZAGO PREMIUM QUALITÄT“ basiert auf einer höherwertigen Liste. Jedes Fahrzeug erhält diese Auszeichnung nach strengen Kriterien.
Modellgeschichte und Kuriositäten
Im Winter 1934/35 entwarf das Ingenieurteam den Motor (Lancia wollte einen Hubraum von unter 1,5 Litern anstreben). Er behielt die klassische V-Zylinderbauweise bei, verfügte aber über halbkugelförmige Brennräume, die durch einen einzigartigen und komplexen (patentierten) Ventiltrieb ermöglicht wurden. Der Zylinderkopf war aus Gusseisen gefertigt, mit Ansaugkanälen auf der rechten und Auslasskanälen auf der linken Seite (es handelte sich also um einen Querstromkopf). Auf dem Prüfstand leistete der Motor (mit Aluminiumblock und Zylinderlaufbuchsen aus Gusseisen) über 47 PS bei etwa 4.000 U/min – ein bemerkenswerter Wert für einen 1.352-cm³-Motor der damaligen Zeit.
Was die Karosserie betrifft, so ergaben Untersuchungen in Zusammenarbeit mit dem Polytechnikum Turin, dass die Form des Hecks von besonderer aerodynamischer Bedeutung ist: Die Linienführung des Wagens folgt diesen Vorgaben daher genauestens. Als Vincenzo die hölzerne Karosserieform sah, empfand er den Übergangsradius zwischen Dach und Seitenwänden als übertrieben und ließ ihn umgehend verkleinern. Der Luftwiderstandsbeiwert (Cx) beträgt schließlich nur 0,47 – ein Rekordwert für die damalige Zeit (wenn man den Tatra T87 von 1936 mit einem Cx-Wert von 0,36 ausklammert). Der Cx-Wert des Fiat 508 Balilla lag damals mit 0,60 deutlich höher[4]. Dieser Wert ist in etwa vergleichbar mit dem eines Renault 5, des ersten VW Golf oder eines Alfa Romeo Giulietta aus den 1980er-Jahren.
DIE ENTWICKLUNG
Wenige Monate nach der Markteinführung im Sommer 1937 wurde die Limousine in zwei Varianten aufgeteilt. Zur ursprünglichen Standardversion (heute als Basismodell bezeichnet) gesellte sich die Luxusversion (Typ 238L) hinzu. Diese bot einige Verbesserungen im Innenraum und zeichnete sich äußerlich durch Trittbretter aus (die zunächst fehlten, aber bald auch bei der Standardversion verbaut wurden).
Im August 1939 wurden sowohl die Limousine (ab sofort als Typ 438 bezeichnet) als auch das Fahrgestell (ab sofort als Typ 439 bezeichnet) umfassend überarbeitet, woraus die zweite Serie entstand. Der Hubraum des Motors wurde von 1352 auf 1486 cm³ vergrößert, die Leistung blieb im Wesentlichen unverändert (das Drehmoment wurde jedoch verbessert), und die gesamte Fahrzeugmechanik (insbesondere Vorderachse und Getriebe) wurde optimiert, was sich auch auf das Fahrgestell auswirkte.
Ab dieser zweiten Serie wurde die Limousine nur noch in einem einzigen Modell angeboten, das (bis auf wenige Details) dem Vorgängermodell Lusso entsprach.
Auch die Fahrgestellfamilie erlebte eine Blütezeit. Neben dem Modell 439 wurde das verstärkte Modell 539 mit klassischer Starrachse hinten sowie das kürzere Modell 639, ebenfalls mit Starrachse, produziert. Von diesem Modell, dessen Karosserie in der Regel von Viotti stammte, entstand eine Kleinserie von 250 Exemplaren des Modells „Coloniale“.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs 1945, fast zehn Jahre nach seiner Entwicklung, setzte die Aprilia (ab 1947 mit 12-Volt- statt 6-Volt-Bordnetz) ihre Erfolgsgeschichte fort.
Die letzte Aprilia verließ das Werk am 22. Oktober 1949, zwölf Jahre und acht Monate nach ihrer Markteinführung.
Technische Daten
Optional
Verkaufsbedingungen
Kfz-Praktiken
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